Ein Beamter

Ein Beamter

Spaßige Büttenrede für einen Mann

Hier steht ein Beamter auf der karnevalistischen Bühne, wie man ihn sich (mit einem Augenzwinkern) vorstellt: seit gefühlten Ewigkeiten im Finanzamt – genau genommen seit 30 Jahren – zuständig für die Buchstaben x und y. Ein gereimter, bühnenbewährter Vortrag, der den Büroalltag pointiert aufs Korn nimmt und dabei herrlich flüssig zu sprechen ist. Zwischen Aktenstapeln, Computerbildschirm und Dienstweg wird aus dem Arbeitsleben erzählt – trocken, treffsicher und genau deshalb so komisch.

Die Situationskomik zündet sofort: Solitär am Rechner als Stressbremse, morgens ein Schnaps, „damit wenigstens der Magen arbeitet“, und sogar der Büro-Goldfisch musste dran glauben – weil er angeblich zu viel Hektik verursachte. Dazu kommen skurrile Kollegen-Geschichten, etwa von dem Mitarbeiter, der lieber starb, als beim Grippe-Tee zu schwitzen. Als musikalischer Höhepunkt wird der Vortrag vom Lied „Lebt denn der alte Holzmichel noch“ unterbrochen – wie gemacht für verdiente Kollegen und für den Tusch im Saal. Und wenn es heißt, ein Beamter dürfe nichts annehmen – nicht mal Vernunft – sind die „Kenn ich!“-Lacher garantiert.

Am Ende nimmt der Redner charmant die Schärfe raus: So schlimm sind Beamte nicht – und ein bisschen nett sein schadet nie.

Details: 37 Vierzeiler, gereimt, PDF-Format zum Ausdrucken am eigenen Drucker oder zur Ansicht am Bildschirm. (Rede ist auch im Buch 16 enthalten, hier aber grundsätzlich aktualisiert und direkt ausdruckbar)


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